Die Schleppjagd in Schillingsfürst

Trotz des regnerischen Wetters trafen sich ca. 35 Reiterinnen und Reiter zum Stelldichein. Wir begrüßten unsere Gäste mit einem großzügigen Frühstücksbüfett.

Unser Jagdherr Wilfried Anton empfing die angereisten Teilnehmer in seiner bekannt humorvollen und heiteren Art.
Damit legte er den Grundstein für die gute Stimmung im Jagdfeld, die den ganzen Tag über anhielt.

Den Aufbruch zur Jagd hatten wir um 30 Min. verschoben, da  wir hofften der Regen würde aufhören. Nachdem dies aber nicht der Fall war sattelten wir eben bei irischen Bedingungen! Bei seiner Begrüßungsrede gab Jagdherr Wilfried Anton zu, daß er ein wenig Regen bestellt hatte, damit der zarte Teint der Damen nicht durch zuviel Staub bedeckt würde. Die Jagdhornbläsergruppe des RUFV Leutershausen-Wiedersbach mit Gerd Rogner spielte gekonnt Signale und Spielstücke und half so kräftig mit die Verzögerung zu überbrücken. Die in immer kürzerer Folge ertönenden Signale deuteten den Reitern den nahenden Aufbruch.

Dann hörte der Regen zu Beginn der ersten Schleppe auf. Dem Geläuf konnte das Nass jedoch nichts anhaben, genauso wenig wie den hartgesottenen Jagdreitern, die sich auf den Kurs begeben hatten. Eines stand jedoch fest: Für die Beagles war das Wetter äußerst angenehm! Wir ritten auf einer interessanten und abwechslungsreichen Strecke über Felder, Wiesen, Hügel und Täler. Die rund 18 km lange Strecke war mit 11 schön gestalteten Sprüngen mit einer Breite von 8m bis 12m ausgestattet.

Wir hatten in diesem Jahr ein tolles Jagdfeld - mit Reitern die alle voller Freude und Spaß zur Sache gingen. Wie schon gesagt sorgte unser Jagdherr, der das Feld  auch anführte und von Armin Schöbel, sowie Gisela Strobel begleitet wurde, mit seiner unnachahmlichen Art für eine tolle Stimmung im Jagdfeld. Dem trüben Wetter konnte man gerade mit Fröhlichkeit und Heiterkeit perfekt trotzen. Auf halber Strecke legten wir einen kleinen Stopp ein. Ein kleiner Teich, nahe einer großen Windschutz-Hecke, war wie gemacht um Rast zu machen.

Wir alle waren von der tollen Arbeit der Hunde fasziniert! Ludwig ließ die Frankenmeute auf Trittsiegel jagen. Sie jagten spurtreu und pfeilschnell, einfach perfekt! So genoss auch die Equipage die Jagd in vollen Zügen genießen.

Alle Reiter und Pferde kamen ohne Sturz oder andere Verletzungen am Halali an.


Pünktlich um 16.00 Uhr kamen alle zum Curee. Erst als die Pferde wieder verladen waren, setzte der Regen erneut ein. So hatten wir einen weiteren Höhepunkt des Tages – den geselligen Teil.
Beim anschließenden Jagdessen ging es genauso fröhlich weiter, wie zu Beginn des Tages.

Die Reiterinnen und Reiter waren nach einem tollen Jagdtag in bester Laune und begeistert von der Arbeit der Frankenmeute. Gerade wegen des "Sonnenscheins in Strömen" hinterlässt die Jagd in Schillingsfürst 2009 bei allen Aktiven einen bleibenden Eindruck. Wieder einmal hat der Reitverein Leutershausen-Wiedersbach eine wunderbare Jagd organisiert!

Horst Johrendt/Marion Bock

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

 



Frankenmeute