Training in Weismain im März 2011
am 13.3.2011 fand das erste Meutetraining zu Pferde nach der Winterpause statt...
Hier der Bericht von Marion Bock...
1. Hundetraining zu Pferde 2011
Am 16. April 2011 findet im Berliner Grunewald für unsere Beagles die erste Jagd in diesem Jahr statt. Um die im Winter angefutterten Speckreserven (der Hunde) abzubauen, organisierte unser Equipagenmitglied Mia Gerber am 13. März 2011 ein erstes Hundetraining zu Pferde in ihrer Heimatstadt Weismain.
Nach der Anreise über die A70 befanden wir uns auf einer engen kurvigen Landstraße durch das Kleinziegenfelder Tal, die uns vorbei an unzähligen Mühlen durch die beeindruckende fränkische Juralandschaft führte. Entlang dem Flüsschen Weismain und den typischen bizarren Jurafelsen folgend gelangten wir am Ziel an. Durch das historische Tor betraten wir den mittelalterlichen Ortskern von Weismain. Wie bei jeder Anreise genossen wir den Anblick des noch vollständig erhalten historischen Marktplatzes und ließen uns vom romantischen Ambiente auf das bevorstehende Training einstimmen.
Der Equipage stand gleich zum Start in das neue Jagdjahr ein Training ohne Master Ludwig Dittrich bevor, da er zur Zeit kein voll einsetzbares Jagdpferd hat. Geübt durch einige Jagden ohne Ludwig im vergangenen Jahr gingen Günter Biesenecker, Mia Gerber, Armin Kirchdorfer , Uwe Hochbrückner und Stefan Radina routiniert das Training an.
Mit seiner abwechslungsreichen Landschaft bietet Weismain verschiedenste Geländevarianten zum Jagdreiten an. Zum ersten Mal ging diesmal das Training über die Terrassen westlich des Weismain. Diszipliniert und mit Eifer gingen die Hunde auf die erste Schleppe. Man hatte den Eindruck, dass seit der letzten Jagd nur einige Tage vergangen seien. Günter legte wieder nur mit dem Trittsiegel seines Pferdes verschlungene Schleppen um Hecken und Wäldchen, wobei die Hunde mit Feuereifer spurtreu folgten. Mit dem Kreuzen von alten Schleppen bewies er, dass die Hunde dem Trittsiegel folgend weitaus genauer arbeiten als auf einem traditionellen Scent. Auf relativ engem Raum legte er eine Schleppe an die andere, so dass auch wir Begleiter die Hunde ständig beobachten konnten, ohne unseren Standort zu verlassen. Es bereitete viel Freude, zu beobachten, mit wie viel Arbeitseifer und Leidenschaft unsere kleinen Freunde ihrer Berufung nachgingen. Die einzige Sorge von uns Helfer war der Verschmutzungsgrad der Beagles. Nach einer kurzen Erfrischung in einem schlammigen Graben war das typische Beaglemerkmal von vier weißen Pfoten nicht mehr zu erkennen . Unsere Hunde sahen aus, als gehörten sie zum Stamme der Black- Foot- Beagle und sorgenvoll dachten wir daran, wie wir wohl aussehen werden, nachdem wir die Hunde eingeladen haben. Nach einer Stunde Training bekam die Equipage erst einmal den Auftrag, die Hunde noch zu einem Bad in den Weismain zu bitten. So waren wir nach dem Verladen der Hunde zwar nass, jedoch nicht voller Schlamm.
Bei Kaffee und Kuchen in Fam. Gerbers Garten wurden noch Pläne für das bevorstehende Training bei Stefan Radina am Sonntag den 20.3.2011 in Großbardorf/ Unterfranken geschmiedet. Wer Lust und Zeit hat, ist auch für dieses nächste Training herzlich eingeladen. Die Trainings bieten nämlich eine unkomplizierte Möglichkeit, das Reiten hinter und an der Meute näher kennenzulernen. Auch für das Heranführen von unerfahrenen Jagdpferden sind die Meutetrainings in kleiner Runde eine sehr gute Gelegenheit. Hier können auch Jagdneulinge in ungezwungener Atmosphäre den Jagdsport näher kennenlernen.
Einfach jeweils bei Uwe Hochbrückner anmelden und Ihr erfahrt die genauen Daten zu den Meetings.
Bis Bald und Horrido





